26.07.2018 10:27 Alter: 142 Tage
Kategorie: Schwusos
Von: SPDqueer HH / TH

Übernahme der Kosten der Präexpositionsprophylaxe (PrEP) durch die Krankenkassen


Die SPDqueer Hamburg fordert eine schnelle Umsetzung, für die von Jens Spahn
(Bundesgesundheitsminister, CDU) angekündigte Übernahme der Kosten der Präexpositionsprophylaxe
(PrEP) durch die Krankenkassen.
Wir haben uns ausführlich mit dem Thema PrEP beschäftigt und halten die Übernahme der Kosten für Risikogruppen im Rahmen einer verpflichtenden ärztlichen Betreuung für sinnvoll und notwendig. Diese Betreuung (wie sie z.B. von Hein&Fiete und CASA blanca in Hamburg angeboten wird) schließt regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten mit ein. So sollen falsche Einnahmen und der illegale Erwerb des Medikaments aus dem Ausland unterbunden, sowie eine frühzeitige Unterbrechung der Infektionskette erzielt werden.
Die PrEP stellt den aktuellen Stand der Wissenschaft dar und wird unter anderem von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und im Rahmen der iwwit-Kampagne der DAH (Deutsche AIDS-Hilfe) als Safer Sex-Methode zum Schutz vor HIV empfohlen.
Durch die Kostenübernahme wird Menschen von Risikogruppen ein gehaltsunabhängiger Zugang zur HIV-Prophylaxe eröffnet, da sich zurzeit laut einer Studie der Universität Duisburg-Essen überwiegend Besserverdienende ein Rezept ausstellen lassen können.


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Termine

Stammtisch SPDqueer Hamburg am Mittwoch, 19. Dezember 2018 - 19:00